Numerische Modelle
Die Grundlage der meteorologischen Arbeit bilden sämtliche verfügbaren Wetterdaten. Hierzu zählen beispielsweise die Daten des sehr dichten Wetterstationsnetzes, Radar- und Blitzinformationen sowie Satellitenaufnahmen. Sie beschreiben den aktuellen Zustand unserer Atmosphäre, wie Temperatur, Windgeschwindigkeit und Feuchtigkeit unterschiedlicher Luftschichten.
Die Luftmasse selbst gehorcht den physikalischen Gesetzen der Thermo- und Strömungsdynamik. Damit ist es möglich, die Entwicklung des atmosphärischen Zustands mittels mathematischer Gleichungen zu beschreiben: Kennt man deren Lösung, so kennt man die bevorstehende Wetterentwicklung.
Obwohl die strömungsbeschreibenden Gleichungen seit fast 200 Jahren bekannt sind, ist deren Lösung überaus komplex und aufwändig. Für eine mehrfach tägliche globale Vorhersage sind selbst die weltweit schnellsten Rechner viele Stunden beschäftigt.
Meteomedia hat Zugriff auf die Ergebnisse von mehr als 12 Modellen, unter anderem die des europäischen (ECMWF), des englischen (UKMO/UKNA/UKNX) des amerikanischen (GFS/ETA/NOGAPS) und des deutschen Wetterdienstes (DWD).
Sämtliche Modelle unterscheiden sich in ihrer Auflösung und in ihren Eigenschaften. Unsere Meteorologen werten die relevanten Modelle aus und lassen Ihre langjährige Erfahrung in die Interpretation der zu erwartenden Wetterentwicklung einfließen.
Zusätzlich bilden die Modelle die Grundlage für unsere MOS-Systeme, die eine statistische Verfeinerung der zumeist gröber aufgelösten weltweiten Modelle berechnen. Durch diese Verfeinerung sind wir in der Lage, punktgenau lokale Wetterphänomene vorherzusagen.


