Gewitterwolke

Unwetterereignisse aus Deutschland

In diesem Bereich stellen Ihnen die Unwetterexperten der Meteomedia-Unwetterzentrale einige Beispiele extremer Wetterereignisse aus Deutschland vor. Vom schweren Jahrhundert-Elbehochwasser über die Orkane KYRILL und EMMA bis hin zum schweren Dortmund-Unwetter finden Sie Verifikationen zu den verschiedensten Unwetterarten.

 

Sturmtiefs in Mitteleuropa
Hier sehen Sie eine Übersicht aller Sturmtiefs, die Mitteleuropa betroffen haben. Markante Orkane werden ausführlich analysiert. Hierzu werdem Modellkarten, Satelliten- und Niederschlagsradarbilder sowie Bodenbeobachtungen verwendet.

 

August 2010: Rekordregenmengen

Der August 2010 geht in vielen Regionen Deutschlands als einer der regenreichsten seiner Art in die Annalen ein. Verbreitet ist die zwei- bis dreifache Menge an Regen gefallen, als in einem durchschnittlichen Augustmonat üblich ist. Regional sind sogar 500 Prozent an Regen gefallen; also das 5fache der sonst üblichen Menge.

 

Winterrückblick 2009/2010

Es war ein Winter, an den sich viele Menschen, besonders in Nord- und Ostdeutschland sowie in einigen Mittelgebirgen, sicherlich noch lange erinnern werden. Nachdem der vorangegangene Winter 2008/2009 nach dem 30jährigen Mittel schon etwas „zu kalt“ ausfiel, sollte dieser Winter noch deutlich kälter und vor allem schneereicher ausfallen.

 

Januar 2010: Sturm- und Schneetief DAISY

Zu Beginn des Jahres 2010 führte das Tief DAISY mit Schwerpunkt über Italien zu einer markanten Unwetterlage in Deutschland. Verbreitet kam es zu ergiebigen Schneefällen, außerdem führte stürmischer Nordostwind gebietsweise zu erheblichen Schneeverwehungen.

 

Jahresrückblick 2009: die prägnantesten Ereignisse

Im Vergleich zu zurückliegenden Jahren, kommen die Experten der Unwetterzentrale zu dem Schluss, dass das Jahr 2009 - aus Sicht der Unwetterzentrale - auf die Fläche gesehen bei weitem nicht so extreme Wetterereignisse brachte.

 

Juli 2009: Schwergewitterlage

Der Monat startete hochsommerlich warm mit Höchstwerten besonders im Westen Deutschlands von um oder etwas über 30 Grad. Am 03.07. näherte sich die Kaltfront eines nordatlantischen Tiefs dem Westen. Im Vorfeld entstanden in der Südwesthälfte stellenweise schwere Gewitter mit extremen Starkregenfällen und örtlichem Hagelschlag.

 

Januar 2009: Extremfrost-Wetterlage
Am 03.01.2009 bildete sich über Südnorwegen ein Tiefdruckgebiet, das sich am Folgetag rasch über Polen hinweg nach Südosten verlagerte. Hinter dem Tief konnte sehr kalte und trockene Polarluft nach Deutschland wehen. Erfahren Sie mehr zu dieser Wetterlage und zum Schnee in der Wintersaison 2008/2009.

 

Jahresrückblick 2008: Die prägnantesten Ereignisse

Auch das Jahr 2008 war von einigen schweren Unwettern geprägt. An dieser Stelle möchten wir einen kleinen Rückblick auf die prägnantesten Unwetterereignisse in Deutschland geben.

 

Juli 2008: Extreme Überschwemmungen in Teilen Dortmunds
Ende des Monats traf trockenheiße Luft aus Ost bis Südost mit warmer und sehr feuchter Luft aus Südwest bis West über Nordrhein-Westfalen zusammen. Schwere Regenfälle und Gewitter haben vor allem die Ruhrgebietsstadt Dortmund schwer getroffen.

 

Mai 2008: Tornado in Sachsen
Am 31.05.2008 entstand am Rande eines heftigen Gewitters im Bereich Augustusburg in Sachsen ein Tornado. Erfahren Sie mehr darüber sowie Allgemeines über Tornados und deren Vorhersagbarkeit.

 

Mai 2008: Schwergewitterlage in Teilen Deutschlands
In schweren Gewittern ist es stellenweise zu heftigen Regenfällen mit Niederschlagsintensitäten von nicht selten 20 bis 40 Litern pro Quadratmeter binnen 30 bis 60 Minuten gekommen.

 

Januar 2008: Glatteisregen in Ost- und Süddeutschland
Besonders betroffen waren Ost- und Süddeutschland, wo sich milde Luft nur sehr schwer gegen die vorherrschende träge Frostluft durchsetzen konnte.

 

Dezember 2005: Entwicklung der markanten Sturmserie
Hinter der Kaltfront eines Sturmtiefs bei Norwegen kam es an den Küsten sowie in einigen nördlichen Mittelgebirgen Deutschlands vereinzelt zu Orkanböen. An den Nordrändern der Mittelgebirge und Alpen setzten kräftige Schneefälle ein.

 

November 2005: Schneechaos in Teilen Nordrhein-Westfalens
Ein Sturmtief erreichte die Nordsee und verlagerte sich nur noch langsam bis zu den Niederlanden. Angereichert mit kalter Polarluft führte es zu ergiebigen Nassschneefällen und Sturmböen.

 

August 2005: Hochwasser Allgäu und Bayerische Alpen
Ein norditalienisches Tief, das über die Adria hinweg zum Balkan zog, lenkte feuchte Luftmassen speziell gegen die Allgäuer und die Bayerischen Alpen. Die Folge waren extreme Regenmengen und Hochwasser.

 

Juli 2005: Entwicklung des Alpenhochwassers
Eine Luftmassengrenze lag stationär über dem östlichen Alpenraum. So konnte sich lang anhaltender und starker Dauerregen, teils auch gewittriger Starkregen einstellen. Es stellte sich ein markantes Hochwasser mit Überschwemmungen im östlichen Alpenraum ein.

 

August 2002: Elbehochwasser
Rekordregenmengen in Tschechien und in Sachsen, hervorgerufen durch eine besondere Wetterlage, führten zu einem Jahrhunderthochwasser bisher unbekannten Ausmaßes.

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